Titel: Online-Dating
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Ein neues Phänomen, das wir jetzt erst mit den digitalen Medien und Dating-Apps erleben: Dating-Bournout. Ja, es kann wirklich dazu kommen, dass man durch Tinder, Bumble und Co. eine innere Erschöpfung spürt, welche durch das ständige Swipen, chatten und letztlich doch keiner großen Liebe entstehen kann.

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Das Dating-Game: Von aufregend, über unterhaltsam bis nervend

Wie kommt es zum sogenannten Dating-Burnout, frägt man sich? Wer selbst noch nicht geswipet hat, der weiß nicht, wie schnell man in eine Art – und das klingt sehr krass, ist aber wahr – Sucht beim Stöbern auf Dating-Apps entwickeln kann. Die Auswahl ist schließlich groß und das für Frauen meist noch mehr. Zudem hat man Vorlieben und Präferenzen, liest sich vielleicht Biografien durch – und muss vor allem die Bilder analysieren. Oberflächlichkeit geht mit den vermeintlichen ‚Liebes-Apps‘ einher. Das ‚wischen‘ und die Dating-Jagd wird zum Hobby, wie das Fitnesstraining oder der Töpferkurs. Schließlich ist das Durchschauen von Profilen unterhaltsam, denn man sieht allerlei Fotos, über die man lästern kann, oder bekommt zahlreiche Matches und muss dementsprechend viel schreiben. Es ist schließlich so einfach in den Apps neue Menschen kennenzulernen. Die Gamification in den Apps macht Online-Dating fast zum Spiel. Irgendwann kommen viele an einen Punkt, da wird die Suche allerdings anstrengend.

Man beantwortet die immer gleichen Fragen, teilweise sind Gespräche sehr zäh. Irgendwann erscheinen einem die Profile der potentiellen Partner alle gleich. Man swipet weiter, aber findet keinen Gefallen mehr an nichts. Da stellen wir die Diagnose: Dating-Burnout.

Titel: Burnout
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Dating-Burnout erkennen und bekämpfen

Die ersten Symptome haben wir bereits genannt. Wie auch bei Burnout, das man aus dem ‚normalen Leben‘ kennt, ist man erschöpft und ausgelaugt vom erfolglosen Swipen. Doofe Gespräche, blöde Anfragen, schlechte Dates in Echt, gute Dates, aber ohne Zukunft – die Liste ist lang. Diese Erfolglosigkeit frustriert. Betroffene fühlen sich ausgebrannt vom Daten in der virtuellen Welt. Dating-Burnout hits. Wie kann man die emotionale Schieflage bis Krankheit behandeln?

Hier drei grundlegende Tipps gegen das Dating-Burnout: Als Erstes eine Pause von den Apps und Dating an sich nehmen. Am besten die App löschen oder in den ‚Ruhezustand‘ versetzen. So detoxt man sich und kann sich wieder auf andere Dinge konzentrieren. Wer nicht aufhören möchte, sollte achtsamer swipen, z.B. nur ein Date pro Woche, nur ein Gespräch auf der App führen, nicht mehr oder nur 10 Minuten täglich swipen. Zu guter Letzt kann man auch auf andere Möglichkeiten des Datings umsteigen, z.B. Speed-Dating. Oder einfach mal jemanden ansprechen, der einem gefällt und zu dem man eine Anziehung verspürt. Die Hürden sind ganz klar größer, aber das ist auch gut. Denn so datet man automatisch achtsamer und kommuniziert mit Menschen, die es einem wirklich wert sind, ein Gespräch zu führen – und zu erhalten.

Vielleicht sollte man aber wo ganz anders ansetzen mit der Liebe – und zwar bei sich selbst. Selbstliebe ist essentiell für ein zufriedenes Leben und jegliche Beziehungen. Einen Ratgeber für mehr Selflove haben wir hier für euch.

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