Titel: tomatoes
Quelle: Flo Heibe via Pixabay | Pixabay License

Das Gärtnern auf Balkonen, Brachen oder in Gemeinschaftsgärten ist für viele Städter ein wichtiges Thema. Der „Rabobank Food Navigator“ zeigt: Drei Viertel der Befragten halten diese Anbaumethode sogar für eine gute Möglichkeit, ihren privaten Beitrag zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung zu leisten. Und auch sonst bringt dieser Trend jede Menge Vorteile mit sich.

Die Tomatenpflänzchen sind gesetzt, Karotten und Salat gesät, bienenfreundliche Blumen und Sträucher treiben die ersten Blüten – Urban Farming, das private oder gemeinschaftliche Gärtnern in der Stadt, boomt. Dies sehen auch die deutschen Verbraucher so: 35,7 Prozent halten solche ungewöhnlichen und kreativen Anbaumethoden für eine gute Idee. Die Stadtbewohner unter den Befragten sprechen sich noch deutlich stärker dafür aus: Hier sehen drei Viertel (73,5 Prozent) den Eigenanbau von Obst und Gemüse vor Ort positiv.

Das Konzept der Selbstversorgung gerade in städtischen Gebieten ist vor allem bei den Jüngeren beliebt. So ist gut die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen (49,0 Prozent) sowie der 30- bis 39-Jährigen (41,3 Prozent) der Auffassung, dass der urbane Anbau von Nahrungsmitteln dazu beiträgt, eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Vor allem die Studenten sind mit 73,8 Prozent klare Befürworter.

Regionalität und Artenvielfalt

Ob auf Balkonen, Hausdächern oder Brachen, die urbane Landwirtschaft wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf den Umgang mit Ressourcen und auf die Umwelt aus. Wird beispielsweise nur die wirklich benötigte Menge an Tomaten frisch vom Strauch gepflückt, lässt sich der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenwirken – das ist 63,7 Prozent der Befragten wichtig. Drei Viertel (73,4 Prozent)legen Wert darauf, dass Lebensmittel aus der Region stammen, und knapp die Hälfte (42,1 Prozent) würde mit eigenen finanziellen Mitteln mehr lokale Produkte fördern.

Und auch die Artenvielfalt, deren Schutz für 36,6 Prozent der Befragten wichtig ist, profitiert von Urban Farming – beispielsweise haben Untersuchungen der Universität Basel gezeigt, dass hierdurch die Biodiversität bei Insekten überraschend gesteigert werden kann.

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