Franz Jägerstätter ist ein ganz normaler Bauer im österreichischen St. Radegund. Sein tiefer christlicher Glaube verbietet es ihm, für die Nazis die Waffe in die Hand zu nehmen. Er verweigert den Kriegsdienst. Er wird verhaftet, eingekerkert, gefoltert. Vor Gericht wird er vorgeführt und zum Tode verurteilt. Doch Jägerstätter hält an seiner Überzeugung fest. Sein Glaube und seine Liebe zu seiner Frau Fani helfen ihm, trotz seines unausweichlichen Schicksals tief in sich drin ein freier Mann zu bleiben.

Nachdem er zuletzt mit „To the Wonder“, „Knight of Cups“ und „Song to Song“ eher verspielte Vignetten und Variationen seiner Themen abgeliefert hatte, kehrt Terrence Malick, der große Unbekannte des amerikanischen Kinos, acht Jahre nach „Tree of Life“ an den Ort seines größten Triumphs zurück, jetzt wieder mit einem weiteren Großwerk, in dem die wahre Geschichte des Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter den Rahmen bildet für einen Bilderreigen über Glauben und Schicksal. August Diehl spielt die Hauptrolle.

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