Titel: Dr. Jens Altmann
Quelle: via Bodenseeklinik | Pressemitteilung

Der Sommer 2022 soll uns laut Meteorologen neue Hitzerekorde bringen. Viele von uns sind schon bei den Sommer-Temperaturen der letzten Jahre ins Schwitzen gekommen. Das Make-Up verläuft, das Deodorant ist zum ständigen Begleiter geworden und teilweise muss man sich mehrmals am Tag umziehen. Vor allem für Betroffene von Hyperhidrose werden die steigenden Temperaturen wieder zur Herausforderung. Die Erkrankten leiden an einer übermäßigen Schweißproduktion. Normalerweise fängt der Körper an zu schwitzen, um die Körpertemperatur zu regulieren und sozusagen als Klimaanlage zu dienen. Auch bei hormonellen Veränderungen, Stress und Umstellungen im Alltag kann die Reaktion des Körpers Schwitzen sein. In manchen Fällen können jedoch Hormon- und Stoffwechselerkrankungen oder psychische Erkrankungen Hyperhidrose zur Folge haben.

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Es gibt jedoch mittlerweile (minimal) invasive Behandlungen, die für eine Hemmung der Schweißproduktion sorgen. Wir haben mit Dr. med. Jens Altmann von der Bodenseeklinik gesprochen und mehr zu den unterschiedlichen Behandlungsmethoden erfahren.

Übermäßiges Schwitzen mit Botox behandeln

Botox ist nicht nur für die Faltenreduktion sinnvoll, sondern auch bei (übermäßigem) Schwitzen. Dr. med. Altmann, der leitender Arzt der Bodenseeklinik und Generalsekretär der Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Medizin (IGÄM e.V.) ist, hat uns das Prinzip der Botoxinjektion erläutert. Die Schweißproduktion wird durch das Nervengift Botox ausgebremst, indem die Funktion der Nervenenden den Befehl zur Schweißproduktion an die Drüsen weiterzuleiten, blockiert wird. Das Botox werde in die Haut direkt an die Drüsen gespritzt, so Dr. Altmann.

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