Titel: www.migraene-wissen.de
Quelle: via www.migraene-wissen.de | Pressemitteilung

Aufgrund von Corona und den steigenden Zahlen verlagert sich die Arbeit vieler wieder ins Homeoffice. Das hat seine Vor- und Nachteile. Auf der einen Seite ist es praktisch zuhause zu sein, keinen Anfahrtsweg zu haben und es sich mit einer Decke am Schreibtisch gemütlich machen zu können. Auf der anderen Seite bewegt man sich zu wenig, sitzt viel mehr vor dem Bildschirm – und Menschen leiden vermehrt unter Kopfschmerzen bis hin zu Migräne.

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Studie: Anstieg von Kopfschmerzen

Aufgrund der Corona-Pandemie ist Arbeiten von zuhause aus zum neuen Alltagsleben vieler geworden. Homeoffice bietet viele Vorteile, aber auch einige negative Aspekte. Darunter der Anstieg von Kopfschmerzen. Jede/r Zweite leidet vermehrt unter Kopfwehattacken im Gegensatz zu Zeiten vor Corona. Dr. med. Astrid Gendolla ist Expertin auf dem Gebiet Neurologie mit zusätzlichen Qualifikationen in Psychotherapie und spezieller Schmerztherapie. Sie verweist auf eine Studie vom Jahresbeginn 2021. In dieser wird angenommen, dass fast die Hälfte aller im Homeoffice arbeitender Menschen vermehrt an Kopfschmerzen leidet. Ursachen seien Stress aufgrund ständiger Erreichbarkeit, sehr hohe Bildschirmzeiten sowie eine Doppelbelastung aus z.B. Homeoffice und Kinderbetreuung. In dieser Studie gaben die Proband*innen an mehr an Kopfweh zu leiden sowie weniger leistungsfähig und konzentriert zu sein.

Verstärkte Migräne durch Homeoffice?!

Grundsätzlich kann das Homeoffice und die Umstände auch Migräne ankurbeln, so Dr. Gendolla. Jedoch haben weitere Studien gezeigt, dass Homeoffice über längere Zeit hinweg weder positive noch negative Auswirkungen auf Migräne hat. Außerdem wurde herausgefunden, dass weniger Akuttherapie nötig war. Zudem fällt die Intensität und Länge der Kopfschmerz- bzw. Migräneattacken viel geringer aus. Die Ärztin weist daraufhin, dass Migräne im Homeoffice sogar ‚besser‘ sein könne, da man sich flexibler eine Pause gönnen könne. Dadurch würden Schmerzen geringer ausfallen und wenige lang anahalten.

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