Die Haut im Alter und der Menopause

Anja Knöll erklärt uns auf die Frage, wie sich das Alter auf Hauterkrankungen auswirke, dass chronische Formen bereits im Kindes- und Jugendalter auftreten könnten. Mit steigendem Alter würden die Auswirkungen abnehmen, z.B. kann eine starke Neurodermitis mit 35 nur noch als trockene Haut erkennbar sein. Allerdings gibt es auch ein paar Krankheiten, die erst mit steigendem Alter einsetzen können. Dazu würden beispielsweise die Kupferrose (Rosazea) oder das seborrhoische Ekzem zählen, so Knöll.

Titel: Anja Knöll
Quelle: via Anja Knöll | Pressemitteilung
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Die Expertin erläutert uns hinsichtlich der Menopause, dass dies ein belastendes Thema für viele Frauen sei. Mit Ende 30, Anfang 40 würden sich Veränderungen an der Haut zeigen. Östrogen wird weniger produziert, Haare verlieren an Dichte, das Bindegewebe wird schwächer und die Haut verliert an Feuchtigkeit. Auch der mentale Zustand ist oft angeschlagen und es kommt zu Stimmungsschwankungen. Eine weitere Belastung für die Haut seien auch Müdigkeit, vermehrtes Schwitzen und Schlafmangel. Dermatologin Knöll betont, dass es zu dieser Zeit besonders wichtig sei seine Haut sowie auch die Seele sensibel und sorgsam zu behandeln. Ein achtsamer Umgang mit sich selbst sowie intensive Pflege des eigenen Körpers sind dabei wichtig. Die Expertin erklärt uns, dass während der Menopause leider unvorhergesehene chronische Hautkrankheiten erscheinen können. Anja Knöll rät bei Verschlechterung einen Facharzt zu kontaktieren, um für die Erkrankung der Haut eine geeignete Behandlung zu finden.

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