Titel: Womans March
Quelle: via Kaus Media Services | Pressemitteilung

Seit über hundert Jahren steht der 08. März im Zeichen der Gleichberechtigung von Männern und Frauen rund um den Globus. Den kommenden Weltfrauentag nimmt die Kommunikationsagentur Kaus Media Services zum Anlass und stellt sechs bemerkenswerte Frauen aus aller Welt vor, die ihren Überzeugungen folgen, Träume verwirklicht haben und sich für die lokale Gesellschaft einsetzen.
 
Megan Greenwood: „She believed she could, so she did.” – R.S. Grey
23 Nationalparks, Nationalmonumente und Naturschutzgebiete, 67 Seen, 25 historische Stätten, Erholungsgebiete und nicht zuletzt der Grand Canyon! Dafür ist Arizona allseits bekannt, doch eine junge Braumeisterin aus Phoenix hätte gerne, dass auch Bier auf dieser Liste steht: Megan Greenwood startete Greenwood Brewing aus einer Leidenschaft für die Herstellung von leckerem Bier. Greenwood Brewing glaubt an die Kraft des Biertrinkens, welche zu guten Gesprächen und einer angenehmen, geselligen Zeit führt. In einer Branche, die größtenteils von Männern dominiert wird, fühlen sich Frauen in der Craft-Beer-Szene manchmal unterrepräsentiert oder gar eingeschüchtert. Megan Greenwood möchte nicht nur leckere Craft Beers für alle Einheimischen und Besucher von Phoenix zubereiten, sondern mit ihren Kreationen auch andere Frauen ermutigen in der Branche fußzufassen. In dieser Brauerei ist Bier nicht nur lecker, sondern auch ein Weg für kraftvolle Interaktionen und positive Veränderungen, die so oft bei einem gemeinsamen kalten Glas Bier beginnen. Megan Greenwood ist außerdem Teil eines Zusammenschlusses aus ausschließlich weiblich geführten Unternehmen in der Innenstadt von Phoenix und hilft mit ihrer Expertise neuen aufstrebenden Braumeisterinnen.

Maldha Mohamed – Inspiration für die maledivische Kunstszene
Die 22-jährige Maldha Mohamed versteht ihre Arbeit als eine Mischung aus Portrait-Kunst, Anatomie, Figuren und Umgebung, die sie modern interpretiert. Die Malediven führen traditionell ein sehr matriarchalisch orientiertes System, was es Frauen und Mädchen einfacher machen kann, ihre Überzeugungen und Träume zu verfolgen und wie in Maldhas Fall, auch zu verwirklichen. Bevor Maldha jedoch die Kunst zu ihrem Beruf machte, arbeitete sie an einer Grundschule, in der sie Kinder im Schulfach Kunst unterrichtete. Sie hofft daher, eine Inspiration für die nächste Generation von weiblichen maledivischen Künstlerinnen zu sein, die in die Branche eintreten wollen.
Ihre Bilder drücken vor allem psychologische Elemente der menschlichen Emotionen aus und fangen ihre Sicht auf menschliches Verhalten ein. Häufig befinden sich die Personen in ihren Bildern in einer Art Trance-Zustand, beziehungsweise in einer Traum-Welt. Die gebürtige Malediverin möchte den Betrachter durch die weichen Linien zum Nachdenken bewegen. Alle Stücke sind dabei sehr offen für eine eigene Interpretation. Maldhas Arbeiten wurden bereits an vielen international bekannten Orten wie der Galerie Berlin Baku sowie in vielen Einzelausstellungen gezeigt. Am bemerkenswertesten ist wohl ihre Ausstellung 2019 im Shangri-La Hotel Maldives gewesen, mit dem Titel “Hiyala – Ein Einblick in die maledivische Folklore”.
 
Kunst am Wasser und in der Wüste – Scottsdales Kunstdirektorin ändert die Perspektive
Als eine Rückkehr zu den Wurzeln, oder auch eine glückliche Fügung könnte man den Umzug von Kim Boganey von North Carolina nach Scottsdale bezeichnen. In der Stadt in Arizona, die auch bei Touristen wegen ihrer Schönheit sehr beliebt ist, verbrachte sie bereits ihre Jugend. Nun ist sie seit 2017 Direktorin für die Öffentliche Kunst Scottsdales. Dieser Titel beinhaltet beispielsweise die Verantwortung für Scottsdales national anerkanntem Public Art Programm, das als Vorreiter bei der Definition von Kunst im öffentlichem Raum durch kreative Orte, Events, Ausstellungen und Installationen gilt. All diese tragen zur kreativen, kulturellen und wirtschaftlichen Vitalität der Gemeinschaft bei. Eine ihrer Prioritäten ist es, ein vielfältigeres Publikum anzusprechen und zu unterstützen. Als Afroamerikanerin setzt sie sich verstärkt dafür ein, neue und andere Perspektiven für ihre Gemeinschaft zu ermöglichen. Sie ist außerdem eine beeindruckende Führungskraft und unter ihrer kompetenten Leitung, erhielt die Canal Convergence – Scottsdales jährliche Reihe von kostenlosen Bildungsaktivitäten und interaktiven Veranstaltungen am städtischen Kanal – 2019 erstmals internationale Anerkennung.
 
Politische Frauenpower am Golf von Mexiko
Im beliebten Urlaubsziel St. Pete/Clearwater engagieren sich zahlreiche Menschen nicht nur, um Menschen aus aller Welt für die Region zu begeistern, sondern auch die Einheimischen selbst. Eine davon ist Dr. Kanika Tomalin, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt St. Pete – eine der größten Städte Floridas. Im Laufe ihrer Karriere, welche vor der Politik unter anderem im Gesundheitswesen lag, fiel ihr auf, dass die Interessen vieler Bürger teils deutlich zu wenig repräsentiert werden. Dies veranlasste sie in der politischen Szene der Sunshine City Floridas Fuß zu fassen – und das mit Erfolg! Heute ist sie die erste stellvertretende Bürgermeisterin mit afroamerikanischer Herkunft von St. Pete. Ein zentraler Punkt ihrer Arbeit ist unter anderem die Interessen und Bedürfnisse sämtlicher Bürger bei wichtigen Entscheidungen miteinzubringen – auch die, junger Menschen. Sie ist überzeugt davon, dass jeder Mitbürger die Möglichkeit haben sollte in St. Pete die individuellen Träume und Ambitionen umzusetzen. Sie setzt sich dafür ein, dass man den Ort, an dem man aufgewachsen ist, nicht verlassen muss, um sich wirklich entfalten zu können. “Wir, die bereits erwachsen sind, sind diejenigen, die damit beauftragt sind, die Jugend zu beschützen und ihnen zu helfen ihren Weg zu finden”, so Dr. Tanika Tomalin. Ein Meilenstein ihrer Arbeit der letzten Jahre war im Übrigen der im Jahr 2020 komplett weiblich besetzte Stadtrat von St. Pete. Klar ist: St. Pete/Clearwater ist so viel mehr als “nur” eine facettenreiche Stranddestination am Golf von Mexiko. Hier leben starke Persönlichkeiten, die sich für die Region und ihre Bewohner mit Leidenschaft einsetzen und jeden Tag darauf hinarbeiten, dass sie für alle Bürger und Besucher attraktiv ist.
 
Von der Anwältin zur Hotelbesitzerin – Gastfreundschaft in Tucson, Arizona
Moniqua Lane wurde im wunderschönen Tucson geboren und ist ihrer Stadt seit jeher treu geblieben – schließlich hat die zweitgrößte Stadt Arizonas einiges zu bieten! Nachdem sie 2014 ihre Arbeit als Anwältin niederlegte und ihre Kanzlei verließ, kaufte sie ein Grundstück, auf dem ein Hotel stand: das Downtown Clifton Hotel. Das Downtown Clifton gefiel ihr vor allem wegen seiner unschlagbaren Lage – nur wenige Kilometer von drei der wichtigsten Museen in Tucson entfernt. Am nächsten liegt das das Tucson Museum for Children. Zwei Kilometer entfernt findet man das University of Arizona Museum of Art und das Flandrau Science Center und Planetarium. Doch auch abseits der drei hochinteressanten Museen gibt es in der Umgebung viel zu entdecken. So lässt sich im Rahmen eines Tagesausflugs beispielsweise der beeindruckende Saguaro Nationalpark erkunden, welcher sich inmitten der Sonora-Wüste befindet.
Was als einfacher Immobiliendeal begann, wurde zu einem Herzensprojekt. Mit der Zeit begann Moniqua andere Hoteliers in Tucson und der Region mit ihrer Expertise zu unterstützen. Ihr Fokus auf innovative, kleine Gasthäuser hat einen Grund: sie strebt danach, die Vergangenheit und Kultur Tucson zu ehren und Gästen einen möglich authentischen Einblick in das Leben in dieser lebendigen Stadt zu geben. Das macht sie zu einer Vorreiterin auf ihrem Gebiet, und zu einer der wichtigsten Frauen im Stadtbild von Tucson.
Im Sommer 2019 vollendete das Downtown Clifton Hotel eine umfangreiche Erweiterung, die seine Größe verdreifachte, und nun noch mehr Gästen die Möglichkeit gibt, Tucson zu entdecken. Moniquas nächstes Projekt ist das Citizen Hotel – ein weinzentriertes Boutique-Hotel mitten in der Innenstadt, was noch im Herbst 2021 eröffnet werden soll.

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