
Titel: Female Gaze
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Jedoch ist der „Male Gaze“ nicht das genaue Gegenteil von „Female Gaze“. Denn bei Letzterem geht es nicht einfach um die Sexualisierung von Männern durch den weiblichen Blick. Der Female Gaze soll los gelöst sein und zeitgemäß alle Identitäten und Blickwinkel einbeziehen. Das binäre Geschlecht wird aufgehoben.

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Beispiel-Filme, in denen Male Gaze vorkommt
In der Vergangenheit gab es einige Filme, in denen man das Phänomen Female Gaze verzeichnen kann. Darunter sind sehr bekannte Action Film, die – natürlich – viele männliche Zuschauer anziehen: Iron Man ist ein Beispiel, denn hier ist die Superheldin Black Widow mehr ein Objekt; auch in James Bond ist Sexualisierung der Frau ein nahezu fester Bestandteil; zu guter Letzt das ‚Sex-Objekt‘ in kurzen Shorts schlechthin, Megan Fox, in den Transformer-Teilen. Female Gaze als Begriff wurde gepräft von Joey Soloway, welche Autor:in, Regisseur:in und Produzent:in ist. Ihr geht es bei dem Phänomen um den Perspektivenwechsel: Die Sicht der Frau. Die Frau handelt dabei aktiv, hinter sowie vor der Kamera. Somit sollen Stereotype aufgebrochen werden. Aktuelle Beispiele hierzu sind Bridgerton, die Netflix-Serie, sowie Little Women. Female Gaze ist somit sehr wichtig, dass sich alte Ansichten lösen und die Frau im richtigen Licht und aus ihrer Perspektive gesehen wird, nicht fremd bestimmt.
Hierzu passt dieser weitere Beitrag über den Barbie-Kinofilm. Um was es dabei geht und ob er sich lohnt, erfahrt ihr in dieser Film-Kritik.