“Ich habe mich selbst nicht ganz so ernst genommen”


“Unendlich” heißt das neue Album von Bernhard Brink, für das der Schlagerstar neben neuen Liedern auch alte Songs neu aufgenommen hat. “Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht”, schwärmt Brink im Interview mit MEINE MELODIE (3/16; EVT: 18. Februar.) “Da denke ich an die Siebziger zurück, als ich in der ‘Hitparade’ alles abgeräumt habe. Das war die geilste Zeit!”
Während die Karrieren vieler Kollegen scheiterten, läuft es bei dem 63-Jährigen rund. “Ich habe mich selbst nicht ganz so ernst genommen”, sagt Brink. Drogen und Randale seien nie seine Sache gewesen, er habe seine Freizeit lieber mit Freunden und Sport verbracht. “Wenn ich so auf die über vierzig Jahre zurückblicke, hat sich meine Einstellung zu dem Beruf dann auch als gar nicht falsch erwiesen.”
Bereuen tue er nichts. “Dazu hätte ich auch gar kein Recht, so toll, wie alles gelaufen ist.” An manchen Stellen hätte er vielleicht andere Entscheidungen treffen können. “Nach einem witzigen Abend mit Rudi Carrell meinte der zu mir: Ruf mich an, ich finde dich toll! Ich habe das dann ein bisschen verbummelt. So ist das Leben.”
Auch privat hat der Star nichts zu bedauern. “Ich habe es nie bereut, keine Kinder zu haben” sagt Brink. “Und Ute auch nicht.” Nachwuchs hätte sich in ihrer langjährigen Ehe schlicht nicht ergeben. “Ein Kind musst du wirklich wollen, das ist eine Entscheidung fürs Leben.”
 
Quelle:  ‘MEINE MELODIE’

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