Online-Shopping kann super bequem sein – Betrüger setzen aber gezielt auf Stress („nur heute!“), FOMO und täuschend echte Shops. Ein paar einfache Routinen schützen dich sehr effektiv.

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Shop in 60 Sekunden prüfen

  • URL checken: Ist die Webadresse plausibel (keine seltsamen Zusätze, Tippfehler, kryptische Endungen)? Die Verbraucherzentrale bietet dafür den Fakeshop-Finder (kostenloser URL-Check) – ideal bei unbekannten Shops.
  • Impressum & Kontakt: Seriöse Shops haben ein vollständiges Impressum, echte Kontaktwege (Telefon/Adresse) und verständliche Texte.
  • Preise zu gut, um wahr zu sein: Extrem hohe Rabatte auf gefragte Markenartikel sind ein typischer Köder – das BSI warnt, dass Fake-Shops immer professioneller wirken.
  • Bewertungen nicht nur im Shop lesen: Suche zusätzlich außerhalb (z. B. unabhängige Portale/Foren). Achtung vor „perfekten“ 5-Sterne-Wänden.

Sicher bezahlen: so minimierst du das Risiko

  • Keine Vorkasse/Überweisung bei unbekannten Shops: Wenn nur Überweisung oder kryptische „- Direktzahlung“ möglich ist: lieber abbrechen.
  • Bevorzuge Zahlarten mit Käuferschutz (z. B. Rechnung über seriöse Anbieter, Kreditkarte mit Chargeback-Möglichkeit, PayPal „Waren & Dienstleistungen“).
  • Niemals PayPal „Freunde & Familie“ bei Käufen – das wird in Betrugsmaschen auf Second-Hand-Plattformen gezielt eingefordert, um Schutz zu umgehen.

Achte auf typische Betrugs-Maschen rund ums Paket

  • Paket-SMS / „Zollgebühr sofort zahlen“: Links in SMS/Chats sind häufig Smishing. Die Verbraucherzentrale warnt: Zollgebühren werden in der Regel über den Zusteller abgerechnet, nicht über dubiose Links.
  • Wenn du unsicher bist: Sendungsstatus direkt in der offiziellen App/Website des Paketdienstes prüfen (nicht über den SMS-Link). Auch DHL weist auf Markenmissbrauch/Phishing hin.

Extra Vorsicht bei Kleinanzeigen & Second-Hand

Bei Vinted/Kleinanzeigen & Co. gibt es aktuell Maschen wie QR-Code-/„Auszahlung“-Betrug: Du sollst angeblich eine Zahlung „bestätigen“, am Ende wird aber Geld abgebucht oder du gibst sensible Daten preis. Scanne keine fremden QR-Codes für Zahlungen und nutze nur die offiziellen Bezahlwege der Plattform.

Technische Basics (klein, aber wirkungsvoll)

  • Starke, einzigartige Passwörter + Passwortmanager
  • 2-Faktor-Authentifizierung für E-Mail, Shopping-Accounts und Zahlungsdienste
  • Gerät/Browser aktuell halten (Updates)

Wenn doch etwas schiefgeht

  • Sofort Zahlungsanbieter/Bank kontaktieren (Storno/Chargeback/Disput).
  • Belege sichern (Screenshots, Bestellbestätigung, URL).
  • Hilfe nutzen: Die Verbraucherzentrale erklärt Schritte, wie du versuchst, Geld zurückzubekommen.

So vermeidest Du spontane Fehlkäufe.

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